Die Band Dead Dreams ist schon seit Mitte der 90´ziger aktiv. Man ist am Anfang noch durch die akustische Schule gegangen. Mit Mundharmonika und Wanderklampfe bewaffnet orientierte man sich an alten (neuen) Helden wie Bobbie Dylan, den Stones ... . Zu dieser Zeit bildeten Gitarrist Frank und Sänger Henk noch ein Duo, aber schon unter der Bezeichnung "Dead Dreams". Schnell kamen noch weitere Gitarreros hinzu und verschwanden auch schnell wieder, z. B. um sich der uneingeschränkten Aufregung eines Studiums widmen zu können. Aber die ersten eigenen Titel entstanden. Auch Andre` (verschrien´ als Leder) war ein gern gesehenes Bandmitglied, welches heute noch eng mit der Band verbunden ist. Den "Stilbruch" hin zur elektrisch verstärkten Combo vollzog man aber erst als Denis (Bruuuuuhn) die Band mit seinem Einstieg beglückte. Man definierte sich jetzt als Garagenband, was die Anwohner des "Dichterviertels" in der schönen (ex) Bergbaustadt Lugau wohl noch heute bestätigen würden. Doch Lautstärke braucht Platz. So zog man in den heute nicht mehr existierenden, legendären Proberaum des Musikprojektes (Ldk. STL) um. Es dauerte nur eine kurze Zeit bis der erste Schlagzeuger die "Dreams" erreichte. Im Jahre des Herrn 1997 gab man dann das erste elektrische Live-Debut bei der Musikwerkstatt in Oelsnitz. Der Unterschied zu den akustischen Auftritten der Frühzeit war fulminant. Das lag auch daran, daß neue musikalische Einflüsse die Alten ergänzt haben haben. (Also: Good old U.K. Punk from the holy 70´ties/ The Cure/ Die Art.) 1998/99 waren die "Dead Dreams" schon des Öfteren live am Start. Auftritte bei regionalen und ebenfalls legendären Open Air Veranstaltungen wie Waldbad Neuwürschnitz, Maschinen Open Air Crottendorf und die Affentour durch schlecht besuchte Konzerthallen (Oelsnitz i. V., dort gab es Bands spielen für Bands mit Zulp), gut besuchte Kneipen (Oelsnitz i. E., dort gab es Bands spielen für zahlendes Publikum mit Zulp) brachten ein gerütteltes Maß an Erfahrungen. Man spielte dann auch schon mal in Hörweite von religiös verehrten Bands wie Die Art (Niederwürschnitz 1999), aber die hörten wohl eher weg als hin. Über die Zeit war der Platz am Schlagzeug immer ein heisser Stuhl. Man feuerte Schlagzeuger und stellte sie wieder ein. Aber Du bist nicht hart, wenn Du keine Psychos kennst, die deine Band zur Sau machen wollen. Doch dann im Jahre 2000 geschah das Wunder: ein Schlagzeuger, der auch Mensch ist, gesellte sich zur Band. Dank des Teen - Schwarms Mario sahen die "Dreams" wieder Licht am Ende des Wetterschachts. Es folgte eine Zeit krasser Terminabsprachen und hygienisch fragwürdigen Bedingungen im Proberaum zu Chemnitz. Die Dreams teilten sich die Bude mit Mr.X. Es entstanden Songs wie "Crapsong" oder "Cut", die den heutigen Sound der Band vorgaben. Irgendwann 2003 muß es wohl gewesen sein, als die Dreams sich wieder Proberaummäßig auf´s Land begaben. Zwischen 2003/04 spielte die Band einige gelungene Gigs. Besonders in Erinnerung geblieben ist der Abend mit Caprece bei der "kulturellen Notlösung", oder auch (Man sieht sich immer zweimal!) mit Wissmut, die einmal als Die Art firmierten. Ebenfalls 2004 ist der regional bekannte Keksklaus an die Bassfront getreten, welche der Leder zwecks dauerhaften Heimaturlaub verlassen hatte. Der Sound wird in dieser Konstellation immer komplexer und doch kann man die Dreams immer noch schwer einordnen...
Den letzten Auftritt legten die Dead Dreams 09/2005 im "Flower Power" zu Dresden auf´s Parkett, mit tatkräftiger Unterstützung an der Technik von...dem Leder!
To be continued...

Doctor Blue Church